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Agrarlandschaft Oberfranken - Zeitgemäße Lösungen für die "Lebensgemeinschaft Rebhuhn"

Leitart Rebhuhn

Leitart Rebhuhn, Foto: Copyright VDN/ Erich Tomschi

Text in Bearbeitung

Merkmale

Ein gut getarnter, taubengroßer Bodenvogel, bei dem die Geschlechter äußerlich kaum zu unterscheiden sind. Das Rebhuhn ernährt sich von Sämereien, grünen Pflanzenteilen und Insekten.

Lebensraum/Lebensweise

Das Rebhuhn bewohnt bevorzugt Kulturlandschaften, daneben Heidelandschaften und ursprünglich Steppen. Es ist oft in den frühen Morgenstunden und in der Abenddämmerung aktiv. Es bewegt sich fast nur
am Boden und fliegt nur selten bei Gefahr relativ kurze Strecken .

Brutbiologie

Die Eiablage beginnt meist Anfang/Mitte Mai, das Erstgelege umfasst zirka 15 Eier, die etwa 24 Tage lang gebrütet werden. Das Rebhuhn legt ein Nachgelege an, wenn das erste zerstört wurde.

Jahresverlauf

Der Hahn und die Henne leben paarweise in einer Jahresehe zusammen. Ab dem Sommerhalbjahr leben die Tiere bei erfolgreicher Brut in Ketten und Völkern (Familienverbänden) zusammen, die sich zum Winterende auflösen.

Gefährdung

Veränderte Lebensräume und dadurch verringertes Nahrungsangebot (Abnahme von Strukturen und Insekten) und ungünstige Wetterlagen (nasskaltes Frühjahr/Sommer sowie schneereiche Winter) stellen eine Gefahr für das Rebhuhn dar. Auch die Zahl seiner Fressfeinde ist angestiegen.

Informationen zum belegten Zusammenhang zwischen geringem Bruterfolg bei Bodenbrütern und hohen Prädatorendichten finden Sie hier:

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